Goldener Ehrenring

Ehrung

 

Ehrungen

An diesem Tag wurden anlässlich des St.Marienkirchner Award, die Leistung-en der Sportler, die Leistungen von Körperschaften und schließlich die der kürzlich ausgeschiedenen Gemeinderäte geehrt.

 

Überreichung  

Am Ende der sehr schönen und umfangreichen Veranstaltung, erhielt ich für zwanzig Jahre als Gemeinderat und zehn Jahre als Gemeindevorstand, die Urkunde und dazu den "Goldenen Ehrenring" der Gemeinde St. Marien-kirchen bei Schärding. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Rückblick

Mit den Bürgermeistern Josef Pichler, Franz Bernauer, Felix Hölzl-Seilinger und Ing. Bernhard Fischer konnte man durchwegs gut zusammen arbeiten. Das Verbindende vor das Trennende zu stellen, ist gerade in der Gemeindepolitik erforderlich.

Wertschätzung

Es freut mich sehr, dass man in der Gemeinde St. Marienkirchen, den Einsatz für die Bürger der Gemeinde und die Arbeit im Sinne eines guten Miteinander schätzt und ehrt.


Gemeindepolitik

Der Einstieg in die Gemeindepolitik, war alles andere als einfach. Nachdem ich Parteimäßig von Wels, nach St. Marienkirchen überstellt war, holte mich der damalige Parteiobmann Alois Fuchs, sofort ab und ermöglichte mir die ersten Schnupperjahre als Gemeinderat. Mit der Zeit, wuchs ich mit den Aufgaben und brachte so manche neue Ideen in den Sitzungen und Ausschüssen, in den Arbeits-gruppen und Gremien ein. 

Arbeit für Alle

Das wichtigste Augenmerk, für mich als Sozialdemokrat, war natürlich immer auf die Bürger gerichtet, auf die Arbeiter und Arbeiterinnen und besonders auf die Kinder und Jugendlichen.

Etliche Hürden, wie auch Diffamier-ungen oder Ignoranz mancher Bürger war zu überstehen. Wer sich aber einmal mit Politik beschäftigt hat und die Menschen kennt, weiß auch, dass man solche Ereignisse von vorn herein einzuplanen hat.

Interessant

Es ist und war für mich nie ein Problem mit den anderen Parteien, mit Andersdenkenden zu arbeiten.

So lange es eine Gesprächsbasis und eine Gesprächskultur gibt, kann man sich alles ausreden und mit beiderseitigen Kompromissen, gute Lösungen erreichen.

So gab es das Franktionstrinken, Fraktionstortenessen und eine gute Zusammenarbeit in der Jugend-betreuung. Immer wieder gab es neue interessante Herausforderungen und so wurde es nie fad.



Zukunftssorgen

Selbstverständlich arbeite ich auch weiterhin in der Gemeindepolitik mit. Da ich ohnehin journalistisch tätig bin, ist es meine Pflicht, durch diese Arbeit, auch positiven Einfluss auf die gemeindepolitische, sowie auf die Lage im Land und in Europa zu nehmen. So mische ich mich weiterhin bei den Übergeordneten Gremien ein und lasse die Verbindungen zB. nach Wien nicht ungenutzt.

 

Es bereitet mir große Sorgen, dass es einen zunehmenden Rechtspopu-lismus und eine extreme Zunahme von Radikalisierung und Hassgesell-schaft gibt. Daher möchte ich in meiner künftigen Aufklärungsarbeit in den Medien, dazu beitragen Geschichte zu lehren aber noch viel wichtiger Menschlichkeit zu fördern.

Ich lade daher die Menschen in der Gemeinde ein, die wider besseres Wissen, den Marktscheiern nach-rennen, die menschenverachtend über Andere urteilen und sie nicht einmal kennen, die Versprechungen machen, von denen sie von vorne herein wissen, dass sie niemals eingehalten werden können. Diese Leute hängen an Traditionen, die barbarischen Zeiten entspringen und ewig-gestrige, nationalistische Extreme darstellen.

Mut

Mut, kann man nicht kaufen. Es gehört für manche schon mächtig viel Mut dazu, sich nur die Meinung eines Anderen aufmerksam anzuhören und darüber nachzudenken. Es gehört für manche viel Mut dazu, über den eigenen Tellerrand zu blicken und zuzulassen, dass jemand anders ist als man selbst. 
Viele Beispiele ließen sich aufzählen aber ich lade sie einfach alle ein.

Einladung

Die Menschen in unserer Gemeinde, die glauben, dass Radikalismus besser ist als gegenseitige Hilfe, die glauben eine Gruppierung die laut schreit wählen zu müssen, lade ich ein mit mir ein Stück Weg in eine andere Richtung zu gehen.

Ich lade sie zu einem Gespräch ein.

Kein Grund, sich auf Lorbeeren auszuruhen

In diesem Sinne, arbeite ich gerne für die Gemeinde St. Marienkirchen und ihre Menschen, in diesem Sinne bleibe ich weiter politisch aktiv.



Mehr dazu auf meinen privaten Seiten LEBEN > POLITIK


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Günter (Dienstag, 26 April 2016 07:10)

    Hallo Ernst!
    Du hast die Sache gut gemacht, drum wirst du auch nicht ausgelacht! :-)
    Nein - Scherz beiseite!
    Kannst auf dein Wirken stolz sein und darum hast du deine Ehrung verdient!
    Mach weiter so!

    Dein Genosse Günter!